Lernen in den Ferien

Der Overdrive für die Schulkarriere.

Lernen in den Ferien

– warum Erholung zuerst kommt

Ferien sind wichtig. Das vergangene Schuljahr war anstrengend und das kommende wird sicherlich nicht weniger anstrengend werden.

Ferienzeit ist so auch kein Luxus, sondern dringend erforderlich. In der Auszeit können sich Schülerinnen und Schüler regenerieren und auch einmal mit anderen Dingen als mit denen der Schule beschäftigen. Das im vergangenen Schuljahr Gelernte kann sich im Gedächtnis festsetzen und wird nicht von nachfolgendem Lernstoff bedrängt. Auch die Lust am Lernen braucht eine Lernpause, damit sie im nächsten Schuljahr wieder wirken kann.

Ferien als Chance nutzen und lernen

Was passiert mit dem Schulstoff in langen Ferien?

Freie Zeit ist wichtig – aber die Sommerferien sind lang. Sechs Wochen ohne Schule kann für Lernende zum Problem werden. Oft gibt es nach den Sommerferien Schwierigkeiten, wieder ganz in der Schule anzukommen. Der Schulalltag mit seinem frühen Aufstehen und seinen festen Strukturen ist so ganz anders als die Ferienzeit. Vor allem aber wird gerade in den langen Sommerferien viel Schulstoff vergessen.

Die langen Ferien bergen aber auch eine Chance. Denn neben Zeit für Ferien und Erholung bieten sie auch genug Raum für Lernen und Wiederholen. Ohne aktuellen Schuldruck können Themen aufgearbeitet, wiederholt oder vertieft werden, können fachliche Defizite aufgearbeitet und Grundlagen für ein gutes Schuljahr gelegt werden.

Unser Angebot

Der Schlaue Sommer der Überflieger nutzt diese Möglichkeit. Schülerinnen und Schüler sollen nach dem Schlauen Sommer nicht nur gut erholt, sondern auch gut vorbereitet ins neue Schuljahr starten.

Wann ist Lernen in den Ferien sinnvoll?

– Ihr Kind im Fokus

Nicht für jedes Kind ist Ferienlernen gleich wichtig. Entscheidend ist die Ausgangssituation am Ende des Schuljahres. Es gibt drei Konstellationen, in denen sich der Aufwand besonders lohnt.

Wer das Schuljahr mit offenen Fragen in einem Fach beendet, für den sind die Ferien die beste Gelegenheit, genau dort anzusetzen. Ohne den Druck des laufenden Unterrichts lassen sich Lücken in Ruhe und nachhaltig schließen – und das neue Schuljahr beginnt nicht mit altem Rückstand.

Wer gut ins neue Schuljahr starten möchte, kann die Ferienzeit nutzen, um den Stoff des vergangenen Jahres sicher zu beherrschen. Das gibt Sicherheit – und oft auch neues Selbstvertrauen für schwierigere Themen, die noch kommen.

Steht ein Schulwechsel, eine Aufnahmeprüfung oder ein wichtiger Abschluss bevor, sind die Ferien wertvolle Vorbereitungszeit. Gezielte, strukturierte Einheiten können in dieser Phase den entscheidenden Unterschied machen.

Überflieger werden, danke Lernen in den Ferien.

Wie viel sollte in den Ferien gelernt werden?

Aus der Gedächtnisforschung weiß man: Schon kurze, regelmäßige Lernphasen verhindern das Vergessen wirkungsvoller als seltene Marathon-Einheiten. Gleichzeitig brauchen Kinder und Jugendliche die Ferien, um sich zu erholen und mit neuer Kraft ins nächste Schuljahr zu starten.

Als Orientierung gilt: ein bis zwei Stunden täglich, an höchstens drei bis vier Tagen pro Woche, sind ein gutes Maß. Wichtig ist, dass die Ferienzeit nicht vollständig vom Lernen dominiert wird – Freizeit, Freunde und Erholung gehören genauso dazu.

Das bedeutet auch: Mehrere komplett schulfreie Tage am Stück sind kein Rückschritt, sondern Teil eines guten Lernplans.

Tipps für das Lernen in den Ferien

Klare Ziele setzen
Ein konkretes Ziel ist wirkungsvoller als das vage Vorhaben, mehr zu lernen.

Feste Lernzeiten vereinbaren
Wer feste Zeiten einplant, muss sich nicht täglich neu dazu überwinden.

Pausen bewusst einplanen
Wer bewusst abschaltet, kehrt mit mehr Energie zurück als jemand, der durcharbeitet.

Professionelle Unterstützung nutzen
Ein erfahrener Nachhilfelehrer setzt genau dort an, wo die Schwierigkeiten wirklich liegen.

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LERNEN IN DEN FERIEN

Häufig gestellte Fragen

In den meisten Bundesländern ist das untersagt oder stark eingeschränkt. Die konkreten Regelungen unterscheiden sich je nach Schulordnung. Als Faustregel gilt: Ferien sollen schulfreie Zeit sein – Hausaufgaben in größerem Umfang sind daher in der Regel nicht zulässig.
Viele Experten empfehlen, die ersten Ferienwochen zunächst vollständig für die Erholung zu nutzen und dann in der zweiten Hälfte der Ferien mit gezielten Lerneinheiten zu starten. So profitiert das Kind von echter Erholung und hat trotzdem genug Zeit, sich auf das neue Schuljahr vorzubereiten.
Ja – nicht nur zum Aufholen, sondern auch zur Vertiefung oder Vorbereitung auf besondere Herausforderungen im kommenden Jahr. Gerade vor schwierigen Übergängen, wie dem Wechsel in die Oberstufe oder vor Abschlussprüfungen, kann strukturiertes Ferienlernen einen echten Vorsprung schaffen.
In den Ferien entfällt der tägliche Schuldruck – das schafft Raum für intensiveres, entspannteres Lernen. Nachhilfe in den Ferien kann sich ganz auf die Lücken des Kindes konzentrieren, ohne parallel zum laufenden Schulstoff jonglieren zu müssen. Das macht sie häufig effizienter als Nachhilfe während des Schuljahres.

Illustration im Header: Vijay Verma Ouch!